Thailändisches Ministerium für Seuchenkontrolle bestätigt zweiten inländischen Fall von Covid-19 im Zusammenhang mit dem Fall Chiang Mai, 1TP6Es handelt sich um einen Fall in Chiang Rai

Chiang Rai, Thailand -

Das thailändische Department of Disease Control hat einen zweiten inländischen Fall von Covid-19 bestätigt, der mit einem gestern, am 28. November, bekannt gegebenen Fall in Chiang Mai zusammenhängt.

Informieren Sie sich zunächst über die bisherige Situation, indem Sie unten mehr über den ersten Fall lesen:

Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Covid-19-Fall in Chiang Mai gehen weiter, Beamte des öffentlichen Gesundheitswesens warnen vor möglichen harten rechtlichen Konsequenzen für Patienten, die angeblich illegal die Grenze nach Thailand überschritten haben

Laut einer Erklärung des thailändischen Nachrichtenbüros und des DDC von heute Abend ist der zweite Fall ein Freund des bestätigten Falles von gestern und war auch mit dem ersten Patienten in Myanmar gewesen.

Die zweite bestätigte Patientin, deren genaues Alter nicht angegeben wurde, hatte Symptome während ihres Aufenthalts in Myanmar und wurde selbst behandelt. Sie war Berichten zufolge vom 16. bis 22. November krank. Am 23. und 24. November begann sie sich besser zu fühlen, so das DDC. Die Frau überquerte dann die Grenze nach Thailand, ohne in Quarantäne zu gehen, zusammen mit ihrer Freundin, der ersten Patientin. Der genaue Ort und die Art der vermutlich illegalen Einreise wurde nicht geklärt, da die Ermittlungen noch andauern.

Die zweite Patientin blieb in Chiang Rai im Mai Sai Inn. Sie war nun asymptomatisch, doch als sie am 28. November hörte, dass ihr Freund in Chiang Mai positiv auf Covid-19 getestet worden war, fuhr sie per Motorradtaxi zum Bangkok Hospital in Chiang Rai, um sich auf Covid-19 testen zu lassen.

Ihr Test kam angeblich heute, 29. November, positiv zurück. Es wird erwartet, dass das Center for Covid-19 Situation Administration morgen, am 30. November, weitere Details bekannt gibt.

Nach Angaben des DDC hatte dieser zweite Patient nach der Einreise in das Land keine ausgedehnten Reisen zu öffentlichen Plätzen wie der erste Patient und hat zu diesem Zeitpunkt eine sehr kleine und begrenzte Liste von Kontakten.

In der Zwischenzeit haben die Behörden erklärt, dass die Grenzkontrollen in der Region deutlich verstärkt werden, da in Myanmar weiterhin ein weit verbreiteter Ausbruch von Covid-19 zu verzeichnen ist. Zusätzlich werden Unterhaltungs- und Bewirtungseinrichtungen von den Strafverfolgungsbehörden inspiziert, um sicherzustellen, dass sie die Maßnahmen zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 einhalten, wie z.B. das Tragen von Masken, Check-in-Verfahren, soziale Distanzierung und die Verwendung von Handdesinfektionsmitteln.