PR: ANPASSUNGSMASSNAHMEN AN DEN KLIMAWANDEL ZUGUNSTEN VON KÜSTENGEMEINDEN IN OSTASIEN, ARAFURA UND TIMORSEE

Der folgende Text ist eine Pressemitteilung. Ihre Aussagen sind vollständig ihre eigenen.

Die Länder in der ostasiatischen Meeresregion (EAS) und die angrenzenden Pazifikstaaten sind aufgrund ihrer niedrig gelegenen Gemeinden und dicht besiedelten Küstenstädte durch den Anstieg des Meeresspiegels stark gefährdet. Außerdem weist die Region weltweit den höchsten Anteil an wetterbedingten Katastrophenvertreibungen auf. In einer kürzlich durchgeführten Bewertung der Anfälligkeit für den Klimawandel in der Region Arafura und Timorsee (ATS) wurden auch Hotspots (oder besonders gefährdete Meereslebensräume) und Arten in der Region ermittelt. 

 Als Reaktion darauf sind in den Regionen EAS und ATS mehrere Initiativen zur Anpassung an den Klimawandel (CCA) entstanden. Dazu gehören die Umsetzung eines klimarelevanten integrierten Küstenmanagements (ICM) und die Anwendung eines praktischen CCA-Entscheidungsleitfadens für politische Entscheidungsträger und andere Akteure. Die aus diesen Bemühungen gewonnenen Erkenntnisse und bewährten Verfahren werden im Rahmen eines virtuellen Kolloquiums vor dem EAS-Kongress 2021 unter den EAS- und ATS-Netzwerken ausgetauscht, um bewährte Verfahren zu erörtern und deren Übertragung auf andere Standorte zu ermöglichen.  

Unter dem Titel "Anpassung an den Klimawandel für Küstengemeinden: Lehren aus Ostasien und den Regionen Arafura und Timorsee"," Das Webinar findet am 25. Oktober 2021 von 9:00 bis 11:30 Uhr (GMT+8) statt und wird vom GEF/UNDP/PEMSEA Arafura and Timor Seas Ecosystem Action Phase II (ATSEA-2) Projekt organisiert. Mitveranstalter sind die Partnerships in Environmental Management for the Seas of East Asia Resource Facility (PRF) und das Institute for Global Environmental Strategies (IGES) aus Japan.  

Ziele der Veranstaltung sind: (1) das Bewusstsein für die Auswirkungen des Klimawandels auf die Küstengemeinden in der EAS- und der ATS-Region zu schärfen und ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln; (2) die Ergebnisse der Bewertung der Anfälligkeit für den Klimawandel auszutauschen und einen für die ATS-Region entwickelten Leitfaden für die Entscheidungsfindung vorzustellen; (3) bewährte Verfahren vorzustellen und Erfahrungen aus den EAS- und ATS-Regionen bei der Entwicklung und/oder Umsetzung lokaler Strategien zur Anpassung an den Klimawandel auszutauschen; (4) einen Beitrag zur Bereicherung der Diskussionen und zur Schaffung von Synergien im Hinblick auf CCA-Bemühungen zur Unterstützung der Strategie für eine nachhaltige Entwicklung der ostasiatischen Meere (SDS-SEA) der EAS-Region, des Strategischen Aktionsprogramms (SAP) der ATS-Region sowie der übergeordneten Ziele des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC).  

Zu den Hauptrednern gehören: 

  • Dr. Brian JohnsonStellvertretender Direktor, IGES
  • Dr. Johanna JohnsonDirektor, C20 Consulting
  • Frau Cristine Ingrid NarciseSpezialist für Politik und ergebnisorientiertes Management, ATSEA-2
  • Frau Nisakorn WiwekwinKoordinator des ICM-Programms, Gemeindeamt Saensuk, Chonburi, Thailand
  • Herr Ikbal AlexanderDirektor, Kertabumi Recycling Center

 

Zu den Teilnehmern gehören Wissenschaftler und Praktiker aus dem Bereich Klimawandel, lokale Entscheidungsträger und Mitglieder der Küstengemeinden aus den Regionen EAS und ATS. Die Veranstaltung ist auch für die breite Öffentlichkeit zugänglich und kostenlos. 

 

Interessierten Personen wird empfohlen, sich über diese Website für die Veranstaltung anzumelden Link von 21. Oktober 2021 (23:59 Uhr, GMT+8) um die Zoom-Details zu erhalten. Für regelmäßige Updates über andere EAS-Kongressveranstaltungen besuchen Sie bitte https://eascongress2021.pemsea.org

 

ÜBER ATSEA-2

Das 2019 gestartete Programm ATSEA-2 ist die zweite Phase des Arafura and Timor Seas Ecosystem Action (ATSEA)-Programms, einer regionalen Partnerschaft, an der die Regierungen von Indonesien, Timor-Leste und Papua-Neuguinea beteiligt sind und die von der australischen Regierung unterstützt wird. Die Gruppe arbeitet an der Erarbeitung und Umsetzung von Lösungen für die wichtigsten grenzüberschreitenden Meeresprobleme in der ATS-Region.

 

ÜBER IGES 

Das Institut für Globale Umweltstrategien (IGES) wurde im März 1998 auf Initiative der japanischen Regierung und mit Unterstützung der Präfektur Kanagawa (Japan) auf der Grundlage der "Charta für die Gründung des Instituts für Globale Umweltstrategien" gegründet. Ziel des Instituts ist es, ein neues Paradigma für die Zivilisation zu schaffen und innovative Politikentwicklung und strategische Forschung für Umweltmaßnahmen und nachhaltige Entwicklung insgesamt in der asiatisch-pazifischen Region und auf globaler Ebene zu betreiben, indem die Forschungsergebnisse in politische Entscheidungen einfließen.