Mehrere Gruppen gedenken heute in Bangkok des Studentenaufstandes vom 14. Oktober 1973

Bangkok -

Eine Gruppe von Demokratiebefürwortern, Politikern beider Parteien und Angehörigen versammelte sich heute, am 14. Oktober, am Denkmal für den 14. Oktober in Bangkok, um der Menschen, Studenten und Aktivisten zu gedenken, die während des von Studenten angeführten Volksaufstandes gegen die Militärdiktatur des antikommunistischen Feldmarschalls Thanom Kittikachorn im Jahr 1973 getötet wurden.

Die Zeremonie begann um 6.55 Uhr mit rituellen Zeremonien des Buddhismus, des Christentums und des Islams, um denjenigen zu gedenken, die vor 48 Jahren für die Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Ordnung eingetreten sind.

Vor der Gedenkstätte wurden Kränze von Mitgliedern politischer Parteien, des Menschenrechtsausschusses und verschiedener Organisationen niedergelegt. Während der Zeremonie erklangen auch alte, mitreißende Lieder mit demokratischen Botschaften.

Zu einem kleineren Konflikt kam es, als einige Mitglieder der Organisatoren der Veranstaltung ohne ihre Zustimmung Transparente mit widersprüchlichen Botschaften, darunter politische Reformen, aufstellten, die von der regierungsfeindlichen Gruppe "Talu Fah" angebracht worden waren. Die Gruppe entfernte daraufhin einige der Transparente.

Neben "Thalu Fah" wollten sich heute auch mehrere pro-demokratische Gruppen, darunter "Thalu Gaz" und "People", versammeln, um den ganzen Tag über den bedeutenden Verlust und den Kampf für politische Ideologien zu reflektieren.

"Thalu Fah" und mehrere pro-demokratische Gruppen setzten die Versammlung an der Gedenkstätte nach der Zeremonie fort und hielten politische Reden, wobei die Öffentlichkeit die Möglichkeit hatte, ihre Gefühle gegenüber dem tragischen Aufstand zum Ausdruck zu bringen.

Der Volksaufstand von 1973 war ein Wendepunkt in Thailands Regierung. Zahlreiche Studenten versammelten sich in der Rachadumnoen Avenue, um die Macht des Volkes und die Abschaffung der Militärdiktatur zu fordern, die zu diesem Zeitpunkt von Feldmarschall Thanom Kittikachorn angeführt wurde. Die massive Menschenmenge endete mit Gewalt, 77 Menschen wurden getötet und 857 von Soldaten erschossen, was zur Verbannung führender Militärpolitiker und zur Ernennung eines neuen Premierministers durch Seine Königliche Majestät König Bhumibol Adulyadej führte.

Foto mit freundlicher Genehmigung: Matichon

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