Fast hundert Gäste in einem Bangkoker Restaurant verhaftet, die sich illegal versammelt, Alkohol getrunken und gegen die Covid-19-Regeln verstoßen haben sollen

Bangkok -

Eine Gruppe von fast hundert Kunden wurde in einem Restaurant in einem berühmten Kaufhaus in Bangkok verhaftet, weil sie sich versammelt und Alkohol getrunken hatten, was angeblich gegen die Notstandsverordnung und das Gesetz über übertragbare Krankheiten zur Verhinderung der Ausbreitung von Covid-19 verstößt.

Polizeibeamte der Pathumwan-Polizeistation kamen zu einer Inspektion in das Restaurant "Tapas Music Bar by Vaso" im zweiten Stock des Groove, Central World Department Store, das sich direkt gegenüber dem königlichen thailändischen Polizeipräsidium befindet, nachdem sie von besorgten Bürgern darauf aufmerksam gemacht worden waren, dass dort angeblich alkoholische Getränke an Kunden verkauft werden.

An 30 Tischen wurden 93 thailändische Männer und Frauen angetroffen, die angeblich Live-Musik mit alkoholischen Getränken auf dem Tisch genossen. Die Polizei forderte daraufhin die Beendigung der Darbietung und des Service, bevor sie alle Kunden und einen Restaurantleiter auf die Polizeiwache brachte, wo sie täglich Bericht erstatten mussten.

Polizeioberst Pansa Amaraphithak, Superintendent der Pathumwan-Polizeistation, teilte Reportern mit, dass der Betreiber des Lokals schon einmal wegen des illegalen Verkaufs von Alkohol an Kunden verwarnt worden war, er sich jedoch weigerte, die Anordnung zu befolgen und weiterhin Getränke in dem Laden verkaufte.

Nach Angaben der Polizei wurde der Filialleiter zunächst wegen des Verkaufs alkoholischer Getränke in einem Restaurant und wegen der in der Bangkok Announcement Order angeordneten Überstundeneröffnung eines Restaurants angeklagt. Die Kunden wurden einzeln wegen einer illegalen Versammlung von mehr als fünfzig Personen in der höchsten und strengsten Kontrollzone und wegen Verstößen gegen die Covid19-Vorschriften angeklagt.

Nach den derzeitigen Anordnungen von Covid19 sind Bars und Vergnügungsstätten landesweit geschlossen, und der Verkauf von Alkohol in Restaurants ist mit Ausnahme einiger weniger Sandkastengebiete wie Phuket und Samui gesetzlich verboten. Vergnügungsstätten sind seit April dieses Jahres landesweit geschlossen, doch da sich das Verbot auf sieben Monate ausdehnt, haben immer mehr Lokale versucht, die Regeln zu umgehen, und behauptet, es gebe keine finanzielle Unterstützung für die verlängerten Schließungen.

Trotz heftiger Kritik in den sozialen Medien hat die Polizei in den letzten Wochen verstärkt Razzien durchgeführt. In vielen Kommentaren hieß es, die Vorschriften müssten aufgehoben werden, bevor der ausländische Tourismus wieder in größerem Umfang zurückkehrt, was derzeit für November geplant ist.

Das Zentrum für die Verwaltung der Covid-19-Situation hat unterdessen erklärt, dass es plant, bis zum ersten Dezember Regeln für Bars und Vergnügungsstätten zu evaluieren, aber keine Garantie für eine legale Öffnung gegeben hat, da diese weiterhin das größte Risiko für die Verbreitung von Covid-19 darstellen.

Foto: Tagesschau

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