Zusammenfassung der heutigen Sitzung des Covid-19-Zentrums in Thailand: Notfalldekret, Farbcodierung von Zonen, Status von Vergnügungsstätten

National -

Höhepunkte:

  • Verlängerung des Notstandsdekrets bis Ende Januar vorgeschlagen

  • Neue Farbcodierungszonen eingeführt, Chonburi von Rot auf Orange herabgestuft

  • Die Vergnügungsstätten werden wie geplant am 16. Januar 2022 wiedereröffnet, obwohl eine frühere Eröffnung möglich ist, so die CCSA.

  • Was eine Änderung des Alkoholverbots in Restaurants in Chonburi/Pattaya angeht, so muss diese, wenn überhaupt, erst vom Gouverneur und dem Ausschuss für übertragbare Krankheiten genehmigt werden. Es gibt keine Garantie, dass dies geschehen wird.

Das Center for Covid-19 Situation Administration (CCSA) hat heute, am 26. November, die Neuzuteilung von Provinzen im ganzen Land und mehrere Änderungen bei den Präventivmaßnahmen angekündigt, darunter die Überprüfung von Vergnügungsstätten und deren Wiedereröffnung.

Erstens hat die Regierung zugestimmt, den Notstandserlass zum 15. Mal landesweit zu verlängern, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen, die vom 1. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022 umgesetzt werden soll. Zuvor war diskutiert worden, das Dekret durch ein Gesetz über übertragbare Krankheiten zu ersetzen, doch wird dies vorerst nicht geschehen, da eine Debatte im Parlament erforderlich wäre und einige Politiker Bedenken gegen bestimmte Teile des vorgeschlagenen Gesetzes haben. Dies muss noch vom thailändischen Kabinett genehmigt werden, aber es ist so gut wie sicher, dass dies geschehen wird, schreibt TPN media.

Die CCSA hat auch die Liste der maximalen und strengen Kontrollzonen bzw. der dunkelroten Zone aufgehoben, was bedeutet, dass die nächtlichen Ausgangssperren nun offiziell landesweit aufgehoben sind (bis zum 1. Dezember), was dazu führt, dass 23 Provinzen in den strengen Kontrollzonen (rote Zone), 23 Provinzen in der kontrollierten Zone (orange), 24 Provinzen in den stark überwachten Zonen (gelb) und 7 Provinzen in der Pilot-Tourismuszone (blaue Zone) aufgeführt sind.

Die blaue Zone wurde für 4 auf 7 Provinzen erweitert, nämlich Bangkok, Krabi, Kanchanaburi, Nonthaburi, Pathum Thani, Phang Nga und Phuket. Chonburi ist in der kontrollierten Zone (orangefarbene Zone) aufgeführt. Die Neueinstufung wird am 1. Dezember in Kraft treten. TPN media stellt fest, dass der Grafik zufolge insgesamt 19 Gebiete zu den Tourismusgebieten gehören, darunter auch Städte und Bezirke in Provinzen, die nicht ganz "blau" sind. Diese Liste wurde jedoch nicht angegeben, und es war nicht klar, ob einzelne Bezirke oder Städte, die "blau" sind (wie Pattaya), in der Lage sein würden, Alkoholverbote in Restaurants oder andere Lockerungsmaßnahmen aufzuheben. Weitere Informationen wird der Gouverneur wahrscheinlich vor dem 1. Dezember bekannt geben, falls sich etwas ändert. In den blauen Zonen gibt es weitere Lockerungsmaßnahmen, die es Touristen erlauben, als "Sandkasten" einzutreten, wenn sie keine Tests durchführen, und die Erlaubnis für entspanntere Aktivitäten, um den Tourismus anzukurbeln, obwohl diese Lockerungen je nach Provinz und Gebiet unterschiedlich sind und vom Gouverneur genehmigt werden müssen.

Chonburi, so TPN Media, ist nun insgesamt eine orangefarbene Zone, die von einer roten Zone herabgestuft wurde.

Was die Möglichkeit der Wiedereröffnung von Vergnügungsstätten wie Bars, Nachtclubs und Unterhaltungslokalen auf Wunsch der Unternehmer und Arbeitnehmer betrifft, so hat die CCSA-Mitgliederversammlung beschlossen, dass sie mit den Betreibern zusammenarbeiten wird, um sicherzustellen, dass die Wiedereröffnung so schnell wie möglich erfolgen kann.

Das bedeutet, dass die landesweite Eröffnung theoretisch früher als am 16. Januar erfolgen kann, wie von der CCSA in der letzten Sitzung angekündigt, wenn sich die Situation entspannt und die Betreiber bereit sind, sich an die strengen Präventionsvorschriften zu halten. Im Großen und Ganzen hält die Regierung jedoch an dem 16. Januar 2021 als "offizielles" Datum für die Wiedereröffnung von Vergnügungsstätten fest, was bedeutet, dass der Status quo vorerst bestehen bleibt.

Ab Dezember dieses Jahres müssen die Eigentümer von Vergnügungsstätten eine amtliche Überwachung vorbereiten, um ihre gesetzliche Genehmigung, ihren Standort, ihre Vorkehrungen und ihre Bereitschaft für eine mögliche Wiedereröffnung zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu überprüfen. Weitere Informationen hierzu werden von der CCSA erwartet, aber die Lokale müssen "Covid-freie" Zonen sein und sicherstellen, dass das gesamte Personal vollständig gegen Covid-19 geimpft ist. Einige andere Regeln, die in Kraft treten werden, sind Berichten zufolge kein Karaoke, keine Tanzflächen, keine Werbeaktionen/Partys, keine gemeinsam genutzten Getränke und keine enge Interaktion des Personals mit Kunden.

Kurz gesagt, zu dieser Zeit dürfen nach Angaben der CCSA nur Restaurants in stark überwachten und touristischen Pilotgebieten bis 21.00 Uhr alkoholische Getränke verkaufen und trinken. Die Betriebe dürfen nicht länger als bis Mitternacht geöffnet sein und müssen sich strikt an die Maßnahmen des Covid Free Setting halten. Auch hierfür ist die Genehmigung des Gouverneurs und des Ausschusses für übertragbare Krankheiten der Provinz erforderlich, wie die TPN-Medien berichten, die zum Zeitpunkt der Drucklegung noch nicht vorlag.